Flaum-Eiche

Die Flaum-Eiche steht für Ewigkeit – sie kann über 500 Jahre alt werden. Sie ist eine wärmeliebende Eichenart mit charakteristisch weich behaarten Blättern. Sie wächst langsam und ist besonders trockenheitsresistent. Ihr tiefes Wurzelsystem macht sie zu einem robusten Baum mediterraner und kaukasischer Landschaften.

Flaum-Eiche (Quercus pubescens)
 

Familie:
 
Buchengewächse, Fagaceae
 
Verbreitung:
 
Mittel- und Südeuropa, Kaukasus, Kleinasien
 
Größe:
 
12 – 15 Meter hoch und 8 – 10 Meter breit
 
Lebensdauer: 
 
bis zu 500 Jahre
 
Ansprüche:
 
sonnig bis halbschattig
 
Boden:
 
kalkreiche, lehmige, frische Böden
 
Mehrwerte:Verwendung als Allee- oder Parkbaum

Bildungswege öffnen. Talente fördern.

In den Bergwerken an Ruhr, Saar und in Ibbenbüren fanden in vergangenen Zeiten auch Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen einen Weg in Ausbildung, Brot und Arbeit. Der Bergbau ist Geschichte – ungleiche Bildungschancen sind es nicht. Deshalb fördert die RAG-Stiftung Chancengleichheit mit derzeit jährlich 14 Millionen Euro. Die Förderung umfasst Aktivitäten entlang der gesamten Bildungskette – von Kita‑ und Schulprojekten über Ausbildungs- und Stipendienprogramme bis zu MINT‑Initiativen und außerschulischen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen mehrjährige Förderprojekte, die die Bildungslandschaft der ehemaligen Bergbauregionen nachhaltig stärken.

Ein gutes Beispiel dafür ist das TUMO‑Zentrum Essen | Ruhrgebiet: Über 700 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren kommen Woche für Woche dorthin, um ihre digitalen und kreativen Kompetenzen zu stärken – kostenlos und selbstbestimmt. Auf dem Plan stehen Animation, Programmierung, 3D‑Modeling, Robotik, Grafikdesign und Fotografie. Untergebracht ist das Lernzentrum im Essener Colosseum – einem Ort voller Geschichte, eigens umgestaltet für dieses zukunftsweisende Lernkonzept. Die RAG‑Stiftung fördert TUMO finanziell, betrieben wird es von der Accenture Services GmbH.

Gleiches Konzept – anderes Revier: Auch in Saarbrücken unterstützt die RAG-Stiftung TUMO. Hauptförderin ist hier das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie.

 

Anlass der Pflanzung

Wie das armenische Lernkonzept TUMO ist auch die Flaum-Eiche im Kaukasus beheimatet. Dort ist sie häufig als Parkbaum zu finden: etwa im Tumanyan‑Park in Jerewan, im Volksmund „TUMO‑Park“, wo das erste TUMO‑Zentrum an den Start gegangen ist. Von hier aus hat TUMO seinen langen Weg bis zu uns ins Ruhrrevier angetreten. Ein Anlass für uns, der Eröffnungen der beiden TUMO-Zentren an Ruhr (Ende 2025) und Saar (Anfang 2026) eine Flaum-Eiche auf Hugo zu widmen.


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