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Beteiligungen

Tatkraft für das Nachbergbau-Zeitalter: Seit Beginn des Jahres 2019 finanziert die RAG-Stiftung die laufenden Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus im Nachbergbau-Zeitalter. Deren operative Bearbeitung liegt weiterhinbei der RAG Aktiengesellschaft. Über ihre übrigen strategischen Beteiligungen sowie eine diversifizierte Kapitalanlage erwirtschaftet die Stiftung die Erträge, die zur Erfüllung der Ewigkeitsaufgaben notwendig sind.

RAG Aktiengesellschaft

Tatkraft für das Nachbergbau-Zeitalter

Auch im Nachbergbau-Zeitalter bleibt für die RAG, seit 2007 eine 100-prozentige Tochter der RAG-Stiftung, genug zu tun. So müssen in den kommenden Jahren etwa Schächte verfüllt und weiterhin Bergschäden reguliert werden. Zentrale Bedeutung hat auch die operative Bearbeitung der Ewigkeitsaufgaben und hier die Optimierung der Grubenwasserhaltung in den ehemaligen Bergbaugebieten.

Die RAG Aktiengesellschaft ist damit der enge operative Partner der RAG-Stiftung: Während die Stiftung die Ewigkeitsaufgaben finanziert, plant und realisiert die RAG die Maßnahmen vor Ort mit ihrem Know-how, ihrem Fachpersonal und ihrer technischen Logistik.  Übertägig revitalisiert die RAG ehemalige Bergbauflächen und stellt sie beispielsweise Unternehmen für die Nachnutzung zur Verfügung. Besonders begehrt sind große Areale für Logistikstandorte, da das Angebot an solchen Flächen zwischen Rhein und Ruhr knapp ist. Hier tritt mittlerweile auch die logport ruhr GmbH als Anbieter auf, eine gemeinsame Gesellschaft der RAG-Tochter RAG Montan Immobilien GmbH und der Duisburger Hafen AG.

Evonik Industries AG

Spezialchemie voller Kreativität

Den derzeit größten Beitrag zur laufenden Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben leistet Evonik mit Dividendenzahlungen an die RAG-Stiftung. Der Essener Konzern zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Spezialchemie und bewegt sich auf einem profitablen Wachstumskurs. Mit über 36.000 Mitarbeitern ist Evonik in mehr als 100 Ländern aktiv.

Die RAG-Stiftung hält nach dem Verkauf von rund 3,5 Prozent im Jahr 2018 noch 64,3 Prozent der Anteile an dem börsennotierten Unternehmen. Bereits seit Mitte 2017 fokussiert sich Evonik auf das Ziel, der beste Spezialchemiekonzern der Welt zu werden. Dazu richtet der Konzern sein Portfolio auf margenstarke Geschäfte aus, die weniger von zyklischen Schwankungen an den Weltmärkten erfasst werden. So wurde im Jahr 2018 die Übernahme von PeroxyChem, einem US-amerikanischen Spezialisten für Wasserstoffperoxid, eingeleitet. Aber auch über organisches Wachstum baut Evonik die eigenen Stärken aus. In Marl plant der Konzern eine Anlage für den Hochleistungs-Kunststoff PA12 für 400 Millionen Euro. Dazu kommt die frühzeitige Besetzung wachstumsstarker Perspektivmärkte über Investitionen in Start-ups.

Vivawest Wohnen GmbH

Gutes Wohnen aus Tradition

Der Immobilienkonzern Vivawest entstand 2012 aus dem Zusammenschluss von Evonik Immobilien und THS. Mit 40 Prozent ist die RAG-Stiftung der größte Anteilseigner des Unternehmens, das die bergbauliche Tradition einer engen Nachbarschaft von Arbeiten und Wohnen fortführt. Mehr als 120.000 Wohnungen für etwa 300.000 Menschen, verteilt auf rund 100 Kommunen, machen Vivawest heute zu einem führenden Wohnungsanbieter in Nordrhein-Westfalen.

Das Unternehmen baut seine Bestände im Ruhrgebiet, aber auch an attraktiven Standorten entlang der Rheinschiene sowie im Münsterland aus. Sein Investitionsprogramm zur Schaffung neuen Wohnraums beschleunigte der Immobilienkonzern im Jahr 2018 bereits erheblich: Von 2019 bis 2023 ist in NRW die Errichtung von 5.700 neuen Wohnungen für gut eine Milliarde Euro geplant – 350 Millionen Euro mehr als noch 2017 veranschlagt. Vivawest beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter.

RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft mbH

Ein langfristiger Partner

Die 2014 gegründete RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft mbH (RSBG) sieht sich als langfristiger Partner mittelständischer Unternehmen. Dementsprechend setzt die Gesellschaft mit einer Buy-and-Build-Strategie auf Investitionen in erfolgreiche Mittelständler. Die RSBG, eine 100-prozentige Tochter der RAG-Stiftung, investiert in erster Linie in Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen für die globalen Veränderungen in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Klimawandel und Neue Technologien von hoher Bedeutung sind.

Die Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist dadurch in geringerem Umfang von den möglichen Folgen wirtschaftlicher und politischer Krisen betroffen. Vor dem Hintergrund der entsprechenden Weltmarkttrends setzt die RSBG zukünftig gemeinsam mit ihren Partnern aus dem Mittelstand noch stärker als bisher auf besondere Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Industrie 4.0, Cloud Computing, Cybersecurity und Big Data Management.

Die derzeitigen Mehrheitsbeteiligungen der RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft

Die derzeitigen Minderheitsbeteiligungen der RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft

Kontakt zur RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft

Claudia Leifholz

Assistenz der Geschäftsführung, RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft mbH

claudia.leifholz(at)rag-stiftung.de
+49 (0)201 / 378 3312