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Beteiligungen

Tatkraft für das Nachbergbau-Zeitalter: Seit Beginn des Jahres 2019 finanziert die RAG-Stiftung die laufenden Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus im Nachbergbau-Zeitalter. Deren operative Bearbeitung liegt weiterhin bei der RAG Aktiengesellschaft. Über ihre übrigen strategischen Beteiligungen sowie eine diversifizierte Kapitalanlage erwirtschaftet die Stiftung die Erträge, die zur Erfüllung der Ewigkeitsaufgaben notwendig sind.

RAG Aktiengesellschaft

Langfristige Verantwortung in den Bergbauregionen

Mit Einstellung der deutschen Steinkohlenförderung endete im Jahr 2018 ein Kapitel Industriegeschichte – nicht aber die Arbeit der RAG AG. Als hundertprozentige Tochter und enger operativer Partner der Stiftung bearbeitet das Unternehmen die sogenannten Ewigkeitsaufgaben. Dazu gehört insbesondere die Optimierung der Grubenwasserhaltung.

 

Außerdem reguliert das Unternehmen zum Beispiel Bergschäden an Gebäuden, Grundstücken oder Straßen, die auf den Steinkohlenbergbau zurückgehen. Diese Maßnahmen zählen, wie auch die Sanierung alter Schächte, der Rückbau von Betriebsanlagen und Pensionsverpflichtungen, zu den endlichen Aufgaben. Im Geschäftsjahr 2019 eröffnete auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Pluto in Herne die neue RAG-Leitwarte. Dort steuert und kontrolliert sie die Aufgaben des Nachbergbaus. Das Unternehmen sichert so seine Prozesse rund um das Thema Wasser – zum Schutz von Mensch und Umwelt. Bei allen Aktivitäten stehen der Trinkwasser- und Umweltschutz stets im Fokus.

Evonik Industries AG

Spezialchemie mit Fokus auf starke Marktpositionen

Den derzeit größten Beitrag zur laufenden Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben leistet Evonik mit Dividendenzahlungen an die RAG-Stiftung. Der Essener Konzern zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Spezialchemie und ist mit über 32.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern aktiv.

Die RAG-Stiftung hält nach dem Verkauf von rund 5,4 Prozent im Januar 2020 jetzt noch 58,9  Prozent der Anteile an dem börsennotierten Unternehmen. Seit Mitte 2017 hat Evonik das Ziel, der beste Spezialchemiekonzern der Welt zu werden mit Fokus auf starke Marktpositionen, ausgeprägte Innovationskultur und nachhaltiges Wirtschaften. Dazu richtet der Konzern sein Portfolio auf margenstarke Geschäfte aus, die weniger von zyklischen Schwankungen an den Weltmärkten erfasst werden. 2019 ist Evonik mit dem Verkauf des zyklischen Methacrylatgeschäfts ein wichtiger Schritt in Richtung dieser Ziele gelungen.

Vivawest Wohnen GmbH

Gutes Wohnen aus Tradition

Der Vivawest-Konzern entstand im Jahr 2012/13 aus dem Zusammenschluss von Evonik Immobilien und THS. Die RAG-Stiftung ist mit 40 Prozent der größte Anteilseigner des Unternehmens mit Wurzeln im Bergarbeiterwohnungsbau. Mit rund 117.000 Wohnungen für etwa 300.000 Menschen, verteilt auf circa 100 Kommunen, ist Vivawest heute einer der führenden Wohnungsanbieter in Nordrhein-Westfalen. Die Dienstleistungsunternehmen im Konzern erbringen alle wesentlichen Serviceleistungen rund um das Wohnen und gewährleisten so eine hohe Wohnqualität für die Kunden.

 

Das Unternehmen baut seine Bestände im Ruhrgebiet, aber auch an attraktiven Standorten entlang der Rheinschiene sowie im Münsterland aus. Sein Investitionsprogramm zur Schaffung neuen Wohnraums beschleunigte der Immobilienkonzern im Jahr 2019 erneut deutlich. Von 2020 bis 2024 ist in NRW die Errichtung von knapp 7.000 neuen Wohnungen für gut 1,2 Milliarden Euro geplant, davon rund 20 Prozent mietpreisgebunden. Vivawest beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiter.

RSBG SE

Ein verlässlicher Partner

Die 2014 gegründete RSBG SE sieht sich als langfristiger Partner mittelständischer Unternehmen. Dementsprechend setzt die Gesellschaft mit einer Buy-and-Build-Strategie auf Investitionen in erfolgreiche Mittelständler. Die RSBG SE, eine hundertprozentige Tochter der RAG-Stiftung, investiert in erster Linie in Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen für die globalen Veränderungen in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Klimawandel und Neue Technologien von hoher Bedeutung sind.

Die Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist dadurch in geringerem Umfang von den Folgen wirtschaftlicher und politischer Krisen betroffen. Vor dem Hintergrund der entsprechenden Weltmarkttrends setzt die RSBG zukünftig gemeinsam mit ihren Partnern aus dem Mittelstand noch stärker als bisher auf besondere Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Industrie 4.0, Cloud-Computing, Cybersecurity und Big-Data-Management.

Die derzeitigen Mehrheitsbeteiligungen der RSBG SE

Die derzeitigen Minderheitsbeteiligungen der RSBG SE

Kontakt zur RSBG SE

Claudia Leifholz

Assistenz der Geschäftsführung, RSBG SE

claudia.leifholz(at)rag-stiftung.de
+49 (0)201 / 378 3312