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Beteiligungen

Tatkraft für das Nachbergbau-Zeitalter: Seit Beginn des Jahres 2019 finanziert die RAG-Stiftung die laufenden Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus im Nachbergbau-Zeitalter. Deren operative Bearbeitung liegt weiterhin bei der RAG Aktiengesellschaft. Über ihre übrigen strategischen Beteiligungen sowie eine diversifizierte Kapitalanlage erwirtschaftet die Stiftung die Erträge, die zur Erfüllung der Ewigkeitsaufgaben notwendig sind.

RAG Aktiengesellschaft

Langfristige Verantwortung in den Bergbauregionen

Auf operativer Ebene übernimmt die RAG Aktiengesellschaft die Bearbeitung der Ewigkeitsaufgaben

Verantwortung übernimmt die RAG Aktiengesellschaft auch für die endlichen Aufgaben. Hier geht es um die Sanierung alter Schächte, den Rückbau von Betriebsanlagen und Pensionsverpflichtungen sowie die Regulierung von Bergschäden. Ende des Jahres 2021 beschäftigte die RAG Aktiengesellschaft rund 740 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 1997, zehn Jahre vor der politischen Entscheidung zur Beendigung des Steinkohlenbergbaus, waren es rund 80.000. Die Personalanpassung verlief sozial verträglich: Etwa 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechselten in den Vorruhestand, weitere rund 40.000 vermittelte die RAG von Arbeit in Arbeit.

Evonik Industries AG

Spezialchemie mit Fokus auf starke Marktpositionen

Einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben leistet Evonik mit ihren Dividendenzahlungen an die RAG-Stiftung. Der Konzern zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Spezialchemie.

Die RAG-Stiftung hält rund 56 Prozent der Anteile an dem börsennotierten Unternehmen. Im Jahr 2021 steigerte Evonik seinen Umsatz um 23 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das bereinigte EBITDA, lag mit 2,38 Milliarden Euro um 25 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Entsprechend blickt die Evonik Industries AG, die in über 100 Ländern aktiv ist, zuversichtlich in die Zukunft und erwartet weiter solides Wachstum.

Vivawest Wohnen GmbH

Gutes Wohnen aus Tradition

Die RAG-Stiftung ist an der Vivawest GmbH einschließlich der von der RAG gehaltenen Anteile mit 58 Prozent beteiligt.

Vivawest gehört zu den führenden Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Mit ihren Wurzeln im Bergarbeiterwohnungsbau unterhält Vivawest heute knapp 120.000 Wohnungen in rund 100 Kommunen an Rhein und Ruhr. Damit gibt das Unternehmen etwa 300.000 Menschen ein Zuhause. Sein erklärtes Ziel lautet: ökonomische und ökologische Effizienz mit sozialer Verantwortung zu koppeln. Dabei verbindet Vivawest traditionelle bergmännische Werte wie Solidarität und Gemeinsinn mit Klimaschutz und den Zielen ihrer Geschäftstätigkeit.

 

RSBG SE

Ein verlässlicher Partner

Die RSBG SE, eine hundertprozentige Tochter der RAG-Stiftung, sieht sich als langfristiger Partner erfolgreicher mittelständischer Unternehmen. Dabei setzt die Gesellschaft auf eine Buy-and-BuildStrategie.

Entlang ihrer Holdingstruktur unterteilt die RSBG SE ihr Beteiligungsportfolio in die vier Industriesegmente „Automation & Robotics“, „Information & Communication“, „Advanced Manufacturing“ und „Infrastructure“. Bei ihren Beteiligungsunternehmen setzt sie auf besondere Kompetenzen, zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung, Industrie 4.0, Cloud-Computing, Cybersecurity und Big-Data-Management. Die Produkte und Dienstleistungen dieser Unternehmen sind im Rahmen der globalen Veränderungen von hoher Bedeutung und dadurch in geringerem Umfang von den Folgen wirtschaftlicher und politischer Krisen betroffen. 

Die derzeitigen Mehrheitsbeteiligungen der RSBG SE

Die derzeitigen Minderheitsbeteiligungen der RSBG SE

Kontakt zur RSBG SE

Claudia Leifholz

Assistenz der Geschäftsführung, RSBG SE

claudia.leifholz(at)rag-stiftung.de
+49 (0)201 / 378 3312