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RAG-Stiftung trotzt der Pandemie – Stiftungsmodell erweist sich als robust und krisensicher

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  • Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben zuverlässig erfüllt
  • Stiftungsvermögen übersteigt erstmals die 20-Milliarden-Marke
  • Bernd Tönjes: „Auf die RAG-Stiftung bleibt Verlass!“

Essen, 9. Juni 2021. Das durch die Corona-Pandemie bestimmte Jahr 2020 ist für die RAG-Stiftung trotz daraus resultierender Herausforderungen sehr erfolgreich verlaufen. Dies teilte der Vorstand der Stiftung heute im Rahmen des Presse-Jahresgesprächs auf dem Welterbe Zollverein mit. Ende 2020 überschritt das Vermögen der RAG-Stiftung erstmals die Marke von 20 Milliarden €.

„Die Stiftung hat mit der Corona-Krise eine weitere Bewährungsprobe bestanden“, betonte Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, heute im Rahmen der Pressekonferenz in Essen und zeigte sich mit der Geschäftsentwicklung in einem herausfordernden Umfeld insgesamt sehr zufrieden. „Das Stiftungsmodell hat sich auch unter erschwerten Bedingungen als überaus robust und krisensicher erwiesen“, hob Tönjes hervor. Trotz Pandemie sei es gelungen, deren Auswirkungen auf die Stiftung und ihre Beteiligungen gering zu halten. Auch habe die Stiftung bereits im zweiten Jahr die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben aus dem deutschen Steinkohlenbergbau der RAG Aktiengesellschaft verlässlich getragen und parallel dazu ihr Vermögen auf mehr als 20 Milliarden € mehren können.

Im Jahr 2020 konnte die Stiftung einen Jahreserfolg von rund 859 Millionen € erzielen. Auch um den Sondereffekt aus dem Verkauf von Evonik-Aktien Anfang 2020 bereinigt, belief sich der Jahreserfolg immer noch auf 324 Millionen €. Finanzvorstand Dr. Jürgen Rupp: „Wir haben 2020 unverändert hart und erfolgreich daran gearbeitet, unser Vermögen weiter zu diversifizieren. Insgesamt investierten wir im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden € in unsere diversifizierte Kapitalanlage.“ Die weltweite, breit gestreute Aufstellung des Kapitalanlageportfolios habe sich bewährt. So konnte die Stiftung bereits an den wirtschaftlichen Aufschwüngen in Asien und USA teilhaben, als der durch die Pandemie bedingte Tiefpunkt in Europa noch nicht erreicht war. Auch in das Jahr 2021 ist die RAG-Stiftung zufriedenstellend gestartet. „Die Performance unserer Kapitalanlagen ist weiterhin gut. Wir werden unverändert sich bietende Investmentchancen nutzen, um unser Portfolio weiter auszubauen. Als aktiver Kapitalmarktteilnehmer werden wir aber auch das eine oder andere Desinvestment durchführen. Grundsätzlich erwarten wir, sollte sich die Lage Corona bedingt nicht deutlich verschlechtern, ein normales zweites Halbjahr“, so Rupp.

Auch die Förderaktivitäten der Stiftung blieben von der Pandemie nicht unberührt. „Besonders trifft es die Jüngsten in unserer Gesellschaft“, hob Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung und zuständig für die Ressorts Personal und die Förderbereiche Bildung, Wissenschaft und Kultur, hervor. „Wir haben deshalb schnell und unkompliziert beispielsweise ein Aufholprogramm für Grundschülerinnen und -schüler finanziert, bei denen durch die Schulschließungen Nachholbedarf entstanden ist. Die bisherigen Rückmeldungen der Lehrkräfte zu den Lernerfolgen sind sehr positiv.“ Zudem habe die Digitalisierung durch die Pandemie einen Schub erfahren. „Deshalb werden wir 2021 unsere Digitaloffensive im Bildungsbereich ausweiten. Hier geht es insbesondere um die Vermittlung der für Kinder und Jugendliche so wichtigen Digital- und Medienkompetenz“, so Bergerhoff-Wodopia. Auch die Förderaktivitäten im Kulturbereich waren von den Auswirkungen der Pandemie besonders stark betroffen. Hier entwickelte die Stiftung Lösungen mit ihren Fördernehmern, um die Schwierigkeiten abzumildern. Fest steht: Die RAG-Stiftung ist für ihre Fördernehmer unverändert ein verlässlicher Partner. Das Gesamtbudget im Förderbereich liegt 2021 wie im Vorjahr bei 27 Millionen €. Seit Gründung der RAG-Stiftung sind nunmehr über 140 Millionen € in die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur geflossen.

Bernd Tönjes betonte abschließend: „Die Corona-Pandemie hat unserer Gesellschaft im Jahr 2020 Grenzen aufgezeigt. Sie hat aber auch das Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln geschärft.“ Auch künftig werde die RAG-Stiftung ihren Beitrag dazu leisten, die Transformation der ehemaligen Bergbauregionen nachhaltig voran zu bringen. Als Beispiel nannte Tönjes die Pläne rund um das Colosseum in Essen, wo künftig Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Forschung sowie kleine, junge und mittelständische Unternehmen zu einem Ökosystem für Innovation und Transformation zusammenwachsen sollen. „Wir als RAG-Stiftung haben uns auch für die Zukunft viel vorgenommen“, so Tönjes. „Allem voran werden wir weiterhin zuverlässig die Kosten des Nachbergbaus tragen und den Steuerzahler nicht belasten. In einer Zeit, in der sich alles verändert hat: Auf die Stiftung bleibt Verlass!“

Pressekontakt

Sabrina Manz

Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit der RAG-Stiftung

sabrina.manz(at)rag-stiftung.de
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