RAG-Stiftung veranstaltet einen Hackathon für alle! Das Ruhrgebiet soll mit kreativen Ideen attraktiver werden Anmeldung noch möglich unter: www.nextlevelruhr.de!

  • „#NextLevelRuhr. Der Hackathon für alle“ findet am 18./19. November 2017 im LVR-Industriemuseum in Oberhausen statt
  • Teilnehmer sind aufgefordert, neue Ideen zu erarbeiten, wie das Ruhrgebiet in den nächsten 10 Jahren zu einer Top-Adresse für junge Leute werden kann
  • #NextLevelRuhr greift ein zentrales Ergebnis der RAG-Stiftung-Zukunftsstudie auf, wonach das Revier erheblich mehr Anziehungskraft für Außenstehende braucht
  • Eine Jury unter dem Vorsitz von Dr. Werner Müller prämiert die drei besten Ideen mit insgesamt 8.500 Euro Preisgeld und der Chance auf Umsetzung

Das Ruhrgebiet soll in den nächsten zehn Jahren zu einer Top-Adresse für junge Leute werden. Mit #NextLevelRuhr, dem Hackathon für alle, sollen kreative Ideen dazu entstehen. Basierend auf den drei Themenkategorien „Digitale Transformation“, „Lebensqualität und Perspektive“ sowie „Organisation und Beteiligung“ sind junge Menschen, die sich dem Ruhrgebiet verbunden fühlen, aufgerufen, am 18./19. November Vorschläge dazu auszuarbeiten und diese einer Jury zu präsentieren. Ein Rahmenprogramm aus Information und Unterhaltung dient der Inspiration und Motivation.

Dr. Werner Müller, Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung sagte dazu: "Die RAG-Stiftung-Zukunftsstudie hat den klaren Auftrag formuliert, junge Menschen an der Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Bei #NextLevelRuhr entwickeln junge Leute neue Ansätze für eine attraktivere Region. Wir wollen zeigen, welche Kreativität und welcher Gestaltungswille in der jungen Generation steckt. Wie die Zukunft aussehen soll, wissen diejenigen wohl am besten, die ihr Leben noch vor sich haben. Also fragen wir sie."

Der Hackathon hat seine Wurzeln in der IT-Branche. Dort wird das Format genutzt, um möglichst schnell neue Ideen zu finden und damit die Entwicklungsprozesse in Unternehmen zu beschleunigen. Mittlerweile findet das Format auch in anderen Bereichen Anwendung. Der Ansatz, für einen begrenzten Zeitraum das Wissen Vieler zur Lösung von Herausforderungen heranzuziehen, erweist sich auch gerade bei gesellschaftlichen Fragestellungen als sehr hilfreich.

Bärbel Bergerhoff-Wodopia hob die Breite der Zielgruppe hervor: "So vielfältig wie das Ruhrgebiet, so bunt wird auch die Gruppe der Teilnehmer von #NextLevelRuhr sein. Auszubildende, Studierende, Weggezogene, Zugezogene - sie alle sind eingeladen, eigene Ideen zu erarbeiten und zu präsentieren. Es geht bei Weitem nicht allein um digitale Lösungen. Wer einen guten Konzeptvorschlag hat oder künstlerische Ansätze für ein attraktiveres Ruhrgebiet präsentiert, ist ebenso willkommen."

Start ist am 18. November um 11:00 Uhr im LVR-Industriemuseum in Oberhausen. Nach einer kurzen Einführung startet die Teamfindung. Amiaz Habtu, bekannt aus der Sendung "Die Höhle der Löwen" moderiert die Veranstaltung. Ab 13.00 Uhr haben die Teams 24 Stunden Zeit, ihre Idee auszuarbeiten. Wer will, kann die Nacht durchmachen. Für kurze Schlafpausen stehen Liegen bereit. Wer mehr Erholung braucht, kann in einer Jugendherberge in der Nähe des Museums übernachten.

Der Höhepunkt des Hackathons sind die Teampräsentationen am 19. November ab 13:00 Uhr vor der Jury. Diese besteht aus den folgenden Persönlichkeiten:

  • Dr. Werner Müller, Vorsitzender des Vorstands der RAG-Stiftung und Juryvorsitzender
  • Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung
  • Ryotaro Bordini Chikushi, CEO-General Manager des InfraLab Berlin auf dem EUREF-Campus Berlin
  • Dr. Daniela Hochstein, Leiterin Controlling bei Knipex
  • Simon Schnetzer, Jugendforscher und Geschäftsführer des Innovations- und Gründernetzwerkes "Gründervilla"
  • Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)
  • Thomas Wessel, Personalvorstand der Evonik Industries AG

Die drei Siegerideen werden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro (1. Preis), 2.500 Euro (2. Preis) und 1.000 Euro (3. Preis) ausgezeichnet und sollen mit Partnern weiterverfolgt werden.

Zur Inspiration und Motivation wird es an beiden Tagen insgesamt drei Vorträge geben. U. a. wird der jüngste Gewinner der Sendung "Wer wird Millionär", Leon Windscheid aus Münster, Erfahrungen als Unternehmer und Wirtschaftspsychologe mit den Hackathon-Teams teilen. Monika Heimann, Künsterlerin und Inhaberin der Innovationsagentur INNCH aus Köln, wird anhand von Beispielen Anregungen geben, wie die Teilnehmer auf neue Ideen kommen. Und Nora Stampfl von f/21 Büro für Zukunftsfragen stellt spielerische Ansätze vor für mehr Bürgerbeteiligung im Ruhrgebiet.

Eine Anmeldung zum Hackathon ist noch möglich. Unter www.nextlevelruhr.de finden Interessierte Informationen und den Registrierungslink.

Auch Journalisten sind herzlich eingeladen, #NextLevelRuhr in Oberhausen zu besuchen und sich einen Eindruck von den Teams und ihrer Kreativität zu verschaffen. Wir würden uns freuen, Sie im LVR-Industriemuseum in Oberhausen begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich anhand des beigefügten Antwortbogens an.

Über die RAG-Stiftung

Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet. Aufgabe der RAG-Stiftung ist es, bis Ende 2018 so viel Stiftungsvermögen aufzubauen, um ab 2019 die sogenannten Ewigkeitslasten des deutschen Steinkohlenbergbaus an Ruhr und Saar dauerhaft zu finanzieren. Weitere Informationen zur RAG-Stiftung finden Sie unter www.rag-stiftung.de

Über „Glückauf Zukunft!“

2016 hat die RAG-Stiftung „Glückauf Zukunft!“ initiiert, gemeinsam mit der RAG Aktiengesellschaft und der Evonik Industries AG sowie im Schulterschluss mit dem Sozialpartner IG BCE. Unter dem Dach von „Glückauf Zukunft!“ werden bis einschließlich Ende 2018 größere wie kleinere Projekte initiiert, die den Steinkohlenbergbau würdigen und Signale des Aufbruchs für die Regionen an Ruhr und Saar geben. Die RAG-Stiftung stellt für ihre Projekte insgesamt 28 Millionen Euro zur Verfügung. Informationen zu weiteren Projekten von „Glückauf Zukunft!“ finden Sie unter www.glückauf-zukunft.de