Letztes Kohlestück in Schloss Bellevue übergeben

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm das symbolische letzte Stück Steinkohle am 3. April in Berlin entgegen

Schloss Bellevue – neue Heimat des letzten Stücks deutscher Steinkohle

© Bundespresseamt, Jesco Denzel
Das letzte Kohlestück – haltbar gemacht für die „Ewigkeit“

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Der Bundespräsident übernahm auch die Ehrenmitgliedschaft im Ruhrkohle Chor

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Es wird im Arbeitszimmer des Bundespräsidenten stehen – das letzte Stück deutsche Steinkohle, welches Frank-Walter Steinmeier bereits am 21. Dezember 2018 im Rahmen der zentralen Abschiedsveranstaltung des deutschen Steinkohlenbergbaus auf dem Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop überreicht worden war.

Das Stück Kohle war nach dem 21. Dezember noch so aufbereitet worden, dass es möglichst lange hält. Denn normalerweise würde sich ein solcher Kohlebrocken, sieben Kilo schwer und mit dem Umfang eines großen Schuhkartons, schnell in seine Bestandteile auflösen.

Übergeben wurde das Kohlestück von Bergleuten und Vertretern der Grubenwehr. Sie wurden begleitet vom Vorstandsvorsitzenden der RAG-Stiftung Bernd Tönjes, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung, Peter Schrimpf, Vorstandsvorsitzender der RAG, und Barbara Schlüter, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RAG-Konzern.

Zwei Mitglieder des Ruhrkohle Chors waren ebenfalls zur Veranstaltung angereist. Sie überreichten dem Bundespräsidenten, der im Rahmen der Veranstaltung auch die Ehrenmitgliedschaft im Ruhrkohle Chor annahm, eine heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute.