Meilensteine
Januar 2009:
- Das Bergwerk Lippe in Gelsenkirchen schließt. Damit produzieren in Deutschland noch sechs Steinkohlezechen:
– Bergwerk Auguste Victoria (Marl)
– Bergwerk Ibbenbüren
– Bergwerk Ost (Hamm)
– Bergwerk Prosper-Haniel (Bottrop)
– Bergwerk Saar (Ensdorf)
– Bergwerk West (Kamp-Lintfort)
Juli 2008:
- Die Zeche Walsum in Duisburg schließt.
Juni 2008:
- Für 2,4 Mrd. € veräußert die RAG-Stiftung 25,01 Prozent der Evonik Industries AG an CVC Capital Partners. Beide Gesellschafter streben mittelfristig den Börsengang von Evonik an.
- Der Aufsichtsrat der RAG Aktiengesellschaft verabschiedet die nach Erschütterungen an der Saar neu erstellte Bergbauplanung bis 2012 und beschließt die Schließung weiterer Zechen. Das Bergwerk Ost in Hamm wird zum 30. September 2010 geschlossen, das Bergwerk Saar zum 1. Juli 2012. Die Stilllegung des Bergwerks West ist für die Jahreswende 2012/13 vorgesehen.
Februar 2008
- An der Saar kommt es infolge des Kohleabbaus zu starken Erschütterungen, die zu einem vorläufigen Abbaustop führen.
Dezember 2007:
- Das Steinkohlefinanzierungsgesetz tritt in Kraft. Es regelt die sozialverträgliche Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland bis zum Jahr 2018. Eine Revisionsklausel legt fest, dass der Deutsche Bundestag den Ausstiegsbeschluss unter wirtschafts- und energiepolitischen Gesichtspunkten spätestens in 2012 überprüfen wird.
- Zwischen der RAG-Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft wird ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen.
- Die RAG-Stiftung erwirbt die Evonik Industries AG von der RAG Aktiengesellschaft zum Buchwert für rd. 1,2 Mrd. € und wird damit Eigentümerin des »weißen Bereichs« der RAG.
November 2007:
- Am 8. November 2007 beschließt der Bundestag das Steinkohlefinanzierungsgesetz.
August 2007:
- E.ON AG, RWE AG, Société Nouvelle Sidéchar und ThyssenKrupp AG verkaufen ihre Anteile an der RAG Aktiengesellschaft am 7. August 2007 an die RAG-Stiftung für jeweils 1 €.
- Am 10. August 2007 beschließt die Bundesregierung den Entwurf des Steinkohlefinanzierungsgesetzes.
- Zur Gewährleistung der Finanzierung der Ewigkeitslasten schließen am 14. August 2007 die Revierländer NRW und Saarland und die RAG-Stiftung den Erblastenvertrag zur Übernahme der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG Aktiengesellschaft.
Juni/Juli 2007:
- Die RAG-Stiftung wird auf Veranlassung des RAG-Konzerns im Einvernehmen mit dem Bund, den Kohleländern NRW und Saarland und der IG BCE am 26. Juni 2007 gegründet.
- Der Stiftungsvorstand nimmt seine Arbeit auf.
- Die Bezirksregierung Düsseldorf erkennt am 10. Juli 2007 die Gründung der RAG-Stiftung an.
7. Februar 2007:
- Der Bund, die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Saarland sowie die RAG Aktiengesellschaft und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie verständigen sich in der sog. Eckpunktevereinbarung darauf, den subventionierten Steinkohlenbergbau in Deutschland bis 2018 sozialverträglich zu beenden. Die Vereinbarung sieht eine Überprüfung der Beendigung der subventionierten Förderung der Steinkohle durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2012 vor.





