Meilensteine

April 2013

  • Am 25. April 2013 wird die Notierung der Aktien der Evonik Industries AG an der Frankfurter und der Luxemburger Wertpapierbörse aufgenommen. Zuvor hatten die RAG-Stiftung und von CVC Capital Partners beratene Fonds Aktien der Evonik Industries AG erfolgreich bei institutionellen Investoren im In- und Ausland vorbörslich platziert.

 

Dezember 2012

  • Die RAG-Stiftung erhält einen neuen Vorstand. Dr. Werner Müller, Bärbel Bergerhoff-Wodopia und Dr. Helmut Linssen lösen die bisherigen Vorstände Wilhelm Bonse-Geuking, Peter-Michael Preusker und Günter Schlatter ab.

 

Dezember 2012

  • Das Bergwerk West in Kamp-Lintfort schließt. Damit geht die Ära des Steinkohlenbergbaus am linken Niederrhein zu Ende.

 

Juni 2012

  • Mit der Schicht am 30. Juni 2012 schließt das Bergwerk Ensdorf, das letzte im Saarland. Der saarländische Bergbau endet nach über 250 Jahren.
  • Damit gibt es noch vier aktive Steinkohlenbergwerke in Deutschland:
    - Bergwerk West, Kamp-Lintfort (schließt Dezember 2012)
    - Bergwerk Auguste Viktoria, Marl (schließt Dezember 2015)
    - Bergwerk Ibbenbüren, Ibbenbüren (schließt Dezember 2018)
    - Bergwerk Prosper-Haniel, Bottrop (schließt Dezember 2018)

 

Juni 2012

  • Am 26. Juni findet die Preisverleihung des Wettbewerbs „Kooperation Ruhr“ auf Zeche Zollverein statt.
  • Aus 123 Einsendungen werden die besten 10 Kooperationen mit insgesamt 310.000 € prämiert. Damit ist der erstmals ausgeschriebene Wettbewerb des Initiativkreises Ruhr und der RAG-Stiftung für das Jahr 2012 erfolgreich abgeschlossen.

 

Juni 2012

  • Am 18. Juni wird der geplante Börsengang aufgrund der überaus unsicheren Lage an den Aktienmärkten gestoppt. Zwar haben viele große Investoren ihre Bereitschaft zu einem Engagement bei Evonik bekundet; aber infolge der sehr hohen Unsicherheit der Märkte – insbesondere über die weitere Entwicklung der Eurozone – ist der erzielbare Preis zu weit von einer angemessenen Bewertung der Evonik entfernt. Daher ist der Börsengang aus Sicht beider Aktionäre und des Unternehmens zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechtfertigen.

  

Januar 2012

  • Der Initiativkreis Ruhr schreibt mit Unterstützung der RAG-Stiftung den Wettbewerb „Kooperation Ruhr“ aus. Alle Ruhrgebietskommunen und -kreise plus die direkt angrenzenden Gebiete sind aufgerufen, Ideen für Kooperationen einzureichen, die mindestens eine kommunale Grenze überschreiten. Resultat: 123 Einsendungen bis Ende April.

 

September 2011

  • RAG-Stiftung und CVC verschieben Börsengang bis auf weiteres. Die Unsicherheit an den Finanzmärkten erlaubt keinen Börsengang mehr im Jahr 2011.

 

April 2011

  • RAG-Stiftung gibt grünes Licht für Vorbereitung des Börsengangs der Evonik.
  • Angesichts der blendenden Verfassung der Evonik Industries AG und der global guten Perspektiven für die wesentlichen Endmärkte der chemischen Industrie fasste der Vorstand der RAG-Stiftung den Beschluss - nach eingehender Prüfung gemeinsam mit dem Partner CVC und dem Vorstand der Evonik -, nun den Börsengang der Evonik zügig vorzubereiten. Das Kuratorium der Stiftung trug diese Entscheidung mit. Im Herbst 2011 soll die Entscheidung fallen, ob ein Börsengang noch im gleichen Jahr möglich ist.

 

Dezember 2010

  • EU genehmigt Steinkohlebeihilfen bis 2018.
  • Der Rat der Europäischen Union beschloss am 10. Dezember eine Verordnung, nach der bis zum 31. Dezember 2018 Betriebsbeihilfen für Steinkohlenbergwerke in der Europäischen Union gezahlt werden dürfen. Damit wurde ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Steinkohlefinanzierungsgesetzes von 2007 nun auch europarechtlich abgesichert. Die weitere Anpassung kann seit Januar 2011 nun wie vereinbart und im Bundesgesetz vorgeschrieben sozialverträglich erfolgen.
  • Damit sind auch die rechtlichen Grundlagen der RAG-Stiftung gesichert und sie kann wie vorgesehen weiter daran arbeiten, das Stiftungsvermögen für die Finanzierung der Ewigkeitslasten ab 2019 zu bilden.

 

September 2010

  • Das Bergwerk Ost in Hamm schließt. Damit erfüllt die RAG weiterhin zuverlässig die Vorgaben des Steinkohlefinanzierungsgesetzes.
  • Mit Schließung des Bergwerks endet die 109-jährige Geschichte der Anlage in Hamm, die 1901 mit der Eröffnung der Schachtanlage "De Wendel" begonnen hatte. Jährlich gut 1,5 Millionen Tonnen hochpreisige Kokskohle wurden zuletzt auf dem Bergwerk gefördert.
  • Viele Mitarbeiter haben bereits in den vergangenen Monaten neue Aufgaben in den Betrieben der RAG Deutsche Steinkohle übernommen. Die zwei verbliebenen Abbaumannschaften wechseln am 1. Oktober zu den Bergwerken Auguste Victoria nach Marl und Prosper-Haniel nach Bottrop. Weitere rund 600 Mitarbeiter wechseln von Januar bis September 2011 zu anderen Bergwerken. 100 Mitarbeiter kümmern sich weiterhin um den Betrieb der Wasserhaltung.

 

Januar 2009

  • Das Bergwerk Lippe in Gelsenkirchen schließt. Der Großteil der rund 1.700 Mitarbeiter wechselt in andere Betriebe der RAG AG. 
  • Damit produzieren in Deutschland noch sechs Steinkohlezechen:
    – Bergwerk Auguste Victoria (Marl)
    – Bergwerk Ibbenbüren
    – Bergwerk Ost (Hamm)
    – Bergwerk Prosper-Haniel (Bottrop)
    – Bergwerk Saar (Ensdorf)
    – Bergwerk West (Kamp-Lintfort)

 

Juli 2008

  • Die Zeche Walsum in Duisburg schließt.
  • Damit endet in Duisburg die Steinkohlenförderung der RAG AG, die in Walsum 1939 begonnen hatte. Eine kleine Mannschaft der zuletzt noch 1.375 Beschäftigten bleiben bis zur Verfüllung der Tagesschächte vor Ort, der Rest siedelt zu anderen Bergwerken um oder nimmt eine neue Tätigkeit auf.  

 

Juni 2008

  • Für 2,4 Mrd. € veräußert die RAG-Stiftung 25,01 Prozent der Evonik Industries AG an CVC Capital Partners. Beide Gesellschafter streben mittelfristig den Börsengang von Evonik an.
  • Der Aufsichtsrat der RAG Aktiengesellschaft verabschiedet die nach Erschütterungen an der Saar neu erstellte Bergbauplanung bis 2012 und beschließt die Schließung weiterer Zechen. Das Bergwerk Ost in Hamm wird zum 30. September 2010 geschlossen, das Bergwerk Saar zum 1. Juli 2012. Die Stilllegung des Bergwerks West ist für die Jahreswende 2012/13 vorgesehen.

 

Februar 2008

  • An der Saar kommt es infolge des Kohleabbaus zu starken Erschütterungen, die zu einem vorläufigen Abbaustop führen.

 

Dezember 2007

  • Das Steinkohlefinanzierungsgesetz tritt in Kraft. Es regelt die sozialverträgliche Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland bis zum Jahr 2018. Eine Revisionsklausel legt fest, dass der Deutsche Bundestag den Ausstiegsbeschluss unter wirtschafts- und energiepolitischen Gesichtspunkten spätestens in 2012 überprüfen wird.
  • Zwischen der RAG-Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft wird ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen.
  • Die RAG-Stiftung erwirbt die Evonik Industries AG von der RAG Aktiengesellschaft zum Buchwert für rd. 1,2 Mrd. € und wird damit Eigentümerin des »weißen Bereichs« der RAG.

 

November 2007

  • Am 8. November 2007 beschließt der Bundestag das Steinkohlefinanzierungsgesetz.

 

August 2007

  • E.ON AG, RWE AG, Société Nouvelle Sidéchar und ThyssenKrupp AG verkaufen ihre Anteile an der RAG Aktiengesellschaft am 7. August 2007 an die RAG-Stiftung für jeweils 1 €.
  • Am 10. August 2007 beschließt die Bundesregierung den Entwurf des Steinkohlefinanzierungsgesetzes.
  • Zur Gewährleistung der Finanzierung der Ewigkeitslasten schließen am 14. August 2007 die Revierländer NRW und Saarland und die RAG-Stiftung den Erblastenvertrag zur Übernahme der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG Aktiengesellschaft.

 

Juni/Juli 2007

  • Die RAG-Stiftung wird auf Veranlassung des RAG-Konzerns im Einvernehmen mit dem Bund, den Kohleländern NRW und Saarland und der IG BCE am 26. Juni 2007 gegründet.
  • Der Stiftungsvorstand nimmt seine Arbeit auf.
  • Die Bezirksregierung Düsseldorf erkennt am 10. Juli 2007 die Gründung der RAG-Stiftung an.

 

7. Februar 2007

  • Der Bund, die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Saarland sowie die RAG Aktiengesellschaft und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie verständigen sich in der sog. Eckpunktevereinbarung darauf, den subventionierten Steinkohlenbergbau in Deutschland bis 2018 sozialverträglich zu beenden. Die Vereinbarung sieht eine Überprüfung der Beendigung der subventionierten Förderung der Steinkohle durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2012 vor.

Downloads

[ Satzung ]PDF, 6 MB

[ SteinkohleFinG ]PDF, 94 KB

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