Den Wandel gestalten

In Federführung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. (RWI) in Essen hatte die RAG-Stiftung eine Studie unter dem Titel „Den Wandel gestalten – Anreize für mehr Kooperationen im Ruhrgebiet“ zu den Anpassungsprozessen in Folge der Stilllegung von Bergwerken angestoßen. Die wirtschaftswissenschaftlich orientierte Forschungsarbeit widmete sich folgenden Zielsetzungen:

  • Das Projekt ging der Frage nach, inwiefern das Ruhrgebiet zum heutigen Zeitpunkt als einheitliche Wirtschaftslandschaft angesehen wird und falls nicht, welche Gebiete stattdessen homogenere Regionen bilden können.
  • Da von Bergwerksschließungen immer mehrere Gemeinden im Umfeld der Standorte betroffen sind, ging es um die Erarbeitung von Kooperationsmodellen für das Zusammenwirken der Kommunen.

Am 21.10.2011 wurde die Studie der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Presseveranstaltung des Initiativkreises Ruhr präsentierte Dr. Rainer Kambeck (RWI) die Ergebnisse der Studie. Herr Bonse-Geuking erläuterte die Absicht der RAG-Stiftung, mit Hilfe der Studie Impulse für eine Diskussion über die Zukunftsthemen und Aufgaben zu setzen. Diese sollen in Diskussionen von Vertretern der Öffentlichen Hand, der Politik, aus Unternehmen und Gewerkschaften zur regionalen und wirtschaftspolitischen Flankierung der Bergwerksschließungen einfließen.

Freiwillige Kooperationen bringen den Erfolg

Die Studie belegt: Regionen sind erfolgreicher, wenn das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure klappt. Dieses Ergebnis aufgreifend, erarbeitet der Initiativkreis Ruhr Möglichkeiten, Kooperationen in dieser Region zu fördern. Ein Mittel ist der Wettbewerb Kooperation Ruhr, der am 11. Januar 2012 gestartet ist. Aufgerufen sind unter anderem Kommunen, Kreise, Hochschulen, gemeinnützige Vereine und Verbände sowie Bürgergruppen, kreative Kooperationsideen einzubringen. Der Wettbewerb läuft bis zum 30. April 2012. Die RAG-Stiftung fördert die Realisierung.

Die inhaltliche Arbeit im Projekt wurde von einem Forschungsbeirat, den die RAG-Stiftung geführt hat, mit dem Ziel begleitet, die Projektziele und den Transfer der Ergebnisse abzusichern.

Zur Pressemeldung

WDR5-Beitrag vom 22.10.2011 als Audio-File
WDR5-Beitrag vom 22.10.2011 als pdf-Dokument

 

Wettbewerb

Am 11. Januar 2012 ist der Wettbewerb Kooperation Ruhr gestartet, der auf den Ergebnissen der RWI-Studie basiert.

Kontakt

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Fax. +49 (0)201 801-3400

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Wettbewerb des Initiativkreises Ruhr: