Was fördern wir?

Die erst 2007 begründete RAG-Stiftung ist keine Förderstiftung klassischen Zuschnitts: Sie finanziert – als Treuhänderin der öffentlichen Hand – aus Veräußerung sowie Dividenden der Evonik Industries AG ab 2019 die so genannten „Ewigkeitsaufgaben“ des auslaufenden deutschen Steinkohlenbergbaus und steuert seine sozialverträgliche Rückführung bis 2018. Hierin besteht laut Satzung die gesellschaftliche Verantwortung der RAG-Stiftung für die Berg­baureviere an Ruhr und Saar.

Löschturm Kokerei Hansa; Foto: Karlheinz Jardner, 2009; © Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Neben der Sicherung und Mehrung des Stiftungsvermögens zur Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben kann die Stiftung dabei auch Bildung, Wissenschaft und Kultur an Ruhr und Saar fördern, soweit diese in Zusammenhang mit der Anpassung des deutschen Steinkohlenbergbaus steht. Diese Förderung ist aber als nachrangig gegenüber dem zentralen Stiftungszweck zu sehen. Die Ausgaben für Förderprojekte werden aus dem jährlichen Wirtschaftsplan bestritten, der vom Kuratorium verabschiedet wird.

 

Die RAG-Stiftung unterstützt zurzeit folgende Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Steinkohlenbergbau:

  • Mitwirkung in bergbaunahen Bildungs-, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen,
  • Begleitung von Prozessen zur Entwicklung von Perspektiven für bergbaunahe Bildungs- und Kultureinrichtungen,
  • Gestaltung kooperativer Ausbildungsprogramme an den Kohlestandorten an Ruhr und Saar,
  • Unterstützung von Initiativen und Projekten Dritter, insbesondere wissenschaftliche Studien mit Bezug zum Bergbau,
  • besondere kulturelle Programme und Veranstaltungen in den Bergbauregionen.

Hier kann die RAG-Stiftung nicht in die Förderung eintreten:

  • Finanzierung strukturpolitischer Maßnahmen an den Kohlestandorten an Ruhr und Saar,
  • Förderung von Projekten und Maßnahmen ohne Bergbau- und regionalen Bezug,
  • Aktivitäten, die bereits von der RAG Aktiengesellschaft unterstützt werden.

Kontakt

RAG-Stiftung

Rüttenscheider Straße 1-3

45128 Essen

+49 (0) 201 801-3320

oder per E-Mail

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