Stipendienprogramm Universität Duisburg-Essen

© Universität Duisburg-Essen

Die Gesellschaft stellt zunehmend höhere Anforderungen an ihre Studierenden: Exzellenz und Eigenverantwortung, ökonomisches Denken, Auslandserfahrungen und praxisnahe Ausbildung sind nur einige Beispiele. Wer neben diesen universitären auch noch private Herausforderungen wie einen Nebenjob, Erziehungs- oder Pflegeverpflichtungen oder soziales Engagement meistern muss, hat es oft schwer, sich voll auf sein Studium zu konzentrieren.

Im Rahmen des Diversity-Managements fördert die Universität Duisburg-Essen seit dem Wintersemester 2009/10 besonders das Studium von begabten Abiturienten mit Migrationshintergrund. Ziel dieser Förderung ist das Aufgreifen der Bildungspotenziale dieser Zielgruppe, um den Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund an der Hochschule zu erhöhen.

Exzellente Stipendiaten

Vom Wintersemester 2009/10 bis zum Sommersemester 2011 förderte die RAG-Stiftung 11 Studierende im 1. und 2. Semester mit Migrationshintergrund. Sie erhielten jeweils für ein Jahr ein Stipendium in den Studienrichtungen Medizin, Lehramt, Biologie, Betriebswirtschaft, Maschinenbau oder Sozialarbeit. Die Zuwendung erfolgte dabei sowohl aus Mitteln des Landes und der RAG-Stiftung.

Wegen der großen Nachfrage und des Programmerfolges hat die RAG-Stiftung ihre Förderung im Wintersemester 2011/12 von 11 auf 15 Stipendiaten aufgestockt. Auch im Wintersemester 2013/14 und Sommersemester 2014 wurde das Engagement verlängert. So können Studienanfängerinnen und -anfänger auch weiterhin gefördert werden, deren bisheriger Werdegang besondere Studienleistungen zeigt oder erwarten lässt.

Programm "Deutschlandstipendien"

Stipendiatenfeier 2011, © Universität Duisburg-Essen

Basis der Förderung der Studenten ist das Stipendienprogramm des Landes NRW. Seit Juli 2010 gibt es ein entsprechendes Bundesprogramm für 20.000 Studenten. Das Programm basiert auf Regelungen und Erfahrungen aus dem NRW Programm. Das Engagement der RAG-Stiftung gilt Studierenden mit Migrationshintergrund, die in der Ruhrregion leben und hier im Umfeld des Bergbaus aufgewachsen sind bzw. leben.

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