Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten

In vielen Unternehmen fehlt heute schon der nötige Fachkräftenachwuchs, der den Bedarf an qualifizierten Fachkräften von morgen decken hilft. Es wird immer schwieriger, geeignete Bewerber/innen für die Berufsausbildung zu gewinnen. Das Projekt „Kooperative Ausbildung“ wird auf Initiative der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie von der nordrheinwestfälischen und saarländischen Landesregierung getragen und von der RAG-Stiftung unterstützt, um die im Zuge der kohlepolitischen Beschlüsse von 2007 unmittelbar erfolgte Reduzierung der Ausbildungskapazitäten der RAG Deutsche Steinkohle zu kompensieren.

Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten in NRW und an der Saar

© Evonik Industries AG

Förderung von Jugendlichen

Die RAG-Stiftung beteiligt sich bereits seit dem Jahr 2008 an der Finanzierung dieser Programme. Gefördert wird die Ausbildung von Jugendlichen, denen als Auswirkung der kohlepolitischen Vereinbarungen 2007 kein Ausbildungsplatz mehr bei der RAG Aktiengesellschaft angeboten werden konnte. Dabei steht ein breites Spektrum moderner Ausbildungsberufe zur Verfügung, das vom Mechatroniker bis zum Kaufmann für Bürokommunikation reicht. Ziel der hier unterstützen Maßnahme ist es, dass die Teilnehmer ihre Ausbildung nach dem ersten überbetrieblichen Ausbildungsjahr bei der TÜV Nord Bildung GmbH in kleinen oder mittelständischen Unternehmen fortführen. Eine weitere Förderung der überbetrieblichen Qualifizierung der Jugendlichen über die gesamte Ausbildungszeit ist dann gesichert, wenn die geplante Überleitung in eine betriebliche Ausbildung im Verlaufe der Teilnahme an den Lehrstellenprogrammen nicht gelingt.

 

Das Programm an der Ruhr

Das Programm an der Saar

Kontakt

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